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Apfelbaum - Unser Kräutergarten
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Apfelbaum
Apfelbaum

Apfelbaum

Synonyme und volkstümliche Namen

Pyrus malus, Pyrus sylvestris

Apfelbaum
Latein: Malus domestica
Familie: Rosengewächse (Rosaceae) Details ]
Vegetationszeit: Mehrjährige Pflanze
Jahreszeit: FRÜHJAHR
Erdstrahlen: Strahlenflüchter

Beschreibung

Wildform ist der Holzapfel,
Säuerling ist auch eine Wildform, jedoch nicht so hart.
Früchte enthalten sehr viel Vitamin C, verschiedene Fruchtsäuren und Mineralien.
Es ist erwiesen, dass die Äpfel in den letzten Tagen ihrer Sonnenreife erst das
Vitamin C bilden.

Der Apfelbaum

Der Apfelbaum gehört zur Familie der Rosengewächse. Er wird bis zu 5 m hoch.
Von alters her wurde der Apfel als gesundes Nahrungsmittel verwendet. Im
Mittelalter empfiehlt die heilige Hildegard nicht nur die Früchte des Baumes,
sondern auch seine Blüten und Blätter gegen Augenkrankheiten, seine jungen
Reiser gegen Gichtanfälle und seine Knospen gegen Kopfschmerzen,
Verdauungsschwierigkeiten, Magenübersäuerung, Koliken und Verstopfung.

Die Rinde des Apfelbaumes ist anregend, senkt das Fieber und zieht
ausgedehnte Gewebe und Blutgefäße wieder zusammen. Sie ist ein vollgültiger
Ersatz für Chinin.
Die Blätter und Blüten der Pflanze, sowie ihre Knospen sind stark harntreibend.
So wirkt auch der Apfel selber erfrischend, schleimlösend und fiebersenkend. Er
ist harntreibend, wirkt gegen Darminfektionen und ist zugleich ein gutes
Abführmittel.

Die berühmte mittelalterliche Schule von Salerno, der zahlreiche Ärzte
angehörten, verkündete einst:"Post pirum da potum, post pomum vade cacatum."
Man könnte das ungefähr so übersetzen: "Nach der Birne - Pipi, nach dem Apfel -
Kaka"
Ob roh oder gekocht, der Apfel ist ein ausgezeichnetes Blutreinigungsmittel, der
befreit den Körper von Giftstoffen, regt die Verdauung an, und eignet sich
besonders gut für Rheumakranke, Gichtkranke, für Leber- und Nierenleidende
und für jene, die an Arterienverkalkung, Fettleibigkeit, Hämorrhoiden, Ekzemen
und Hautkrankheiten leiden.

Inhaltsstoffe

Fruchtsäuren, Fruchtzucker, Gerbstoffe, Pektin, Vitamine A, B1,
B6, C, E, Phosphorsäure, Enzyme und Mineralstoffe wie Natrium, Phosphor,
Magnesium, Kalzium, Pottasche.

Anwendungen

Apfel, roh und mit Schale gegessen, senkt den Cholesterinspiegel, hilft bei Gicht,
Rheuma und Arterienverkalkung. 1 bis 2 Äpfel oder bis zu ½ l Saft sind
ausreichend und versorgen den Körper mit Vitalstoffen.

Apfelbrühe ist ebenso wirksam, man zerkleinert den Apfel und bedeckt ihn mit
kochendem Wasser, 10 bis 15 Minuten ziehen lassen.

Äpfel helfen bei Heiserkeit, Husten und Katarrhen. Apfelschalentee, am Abend
getrunken, ist ein natürliches Schlafmittel und stärkt die Nerven, außerdem ist er
bei Fettsucht, Steinleiden, Herzschwäche und Anämie wirksam.

Apfelschnaps wirkt verdauungsstärkend.

Apfelkur
Eine jährliche Apfelkur kann ich Ihnen gar nicht oft genug empfehlen; es ist
wirklich leicht, sich auf diese Art eine Gesundheitsreserve zu schaffen. Wählen
Sie für die Apfelkur sehr reife und wenn möglich frisch vom Baum gepflückte
Äpfel. Entfernen Sie das Kerngehäuse und die Kerne, reiben Sie das
Fruchtfleisch und die Schale sehr fein und geben sie dies in eine Salatschüssel.
Essen Sie zwei Tage lang nichts anderes (1kg bis 1,5 kg täglich, ohne Zucker)
und trinken Sie nur klares Wasser. Vom dritten Tag an können Sie zusätzlich
noch einige leichte Speisen zu sich nehmen. Sie werden das Gefühl haben, dass
ihr Verdauungsapparat, die Leber, die Nieren und das Blut wie ausgewechselt
sind. Maurice Messegué hat mit dieser Kur chronische Verstopfung, Ruhr,
gefährlichen Durchfall, Nervenfieber und Darmentzündungen behandelt.

Ein aus Blüten hergestellter Aufguß wirkt mildernd bei Halsschmerzen und Husten.

Rezepte für die Gesundheit

Apfellikör
Bereiten Sie alles gut vor, damit die Äpfel schnell mit Alkohol bedeckt werden,
sie sollen nicht braun sein. ¾ kg Äpfel (nicht waschen, nur mit einem Tuch
abreiben) vom Kerngehäuse befreien, nicht schälen und in Spalten teilen. Mit 3
Gewürznelken und 1 Zimtstange in ein Glas- oder Keramikgefäß geben, mit 1l
Kornbrand übergießen.
Gefäß verschließen und an einen warmen Ort stellen. Nach 5 Wochen Ziehzeit
abfiltern (zuerst durch ein Sieb, dann durch einen Papierfilter). Nun muß gekostet
werden, denn jede Apfelart bringt ein anderes Ergebnis.
Ist der Likör süß genug, aber zu stark, einfach mit Wasser verdünnen.
Ist er zuwenig aromatisch, den Vorgang wiederholen und im Likör nochmals
frische Äpfel ansetzen.
Schmeckt der Likör zu säuerlich, dann muß eine Zuckerlösung zugesetzt werden.
Hier gibt es kein Einheitsrezept!

Früher wurden "rostige " Äpfel gegen Bleichsucht gegessen. Das ging so:

Wenn jemand sehr bleich aussah, oft kränklich und schwach war, oder eine
schwere Erkrankung überstanden hatte, sagte man, dass der- oder diejenige an
der Bleichsucht leide. (Heute Anämie). Hier gab es ein Rezept auf das die
ländliche Bevölkerung schwor und das, wie neueste wissenschaftliche
Erkenntnisse bestätigen, tatsächlich sehr gut helfen kann.
Man besorgte sich große Eisennägel, die man gründlich wusch, damit kein Fett
oder Öl mehr an ihnen war. Dann wurden drei bis vier solcher Nägel in einen
großen Apfel hineingesteckt und dieser in der Küche oben auf den
Küchenschrank gelegt.
Diese Prozedur führte man jeden Tag mit einem Apfel durch, damit man ohne
Unterbrechung seine "Eisenkur" durchführen konnte. Drei Tage später konnte die
Kur beginnen, bei der der Kranke über einen längeren Zeitraum jeden Tag einen
solchen Apfel essen mußte, immer den vordersten in der Reihe nehmend. Die
Nägel wurden vorher herausgezogen, sofort wieder in einen neuen Apfel
hineingesteckt und dieser in der Apfelreihe auf dem Schrank hinten angestellt.
Das im Apfel entstehende Eisenoxid wurde vom Körper verarbeitet und wirkte
Blut aufbauend. Dei "Eisen-Apfel-Kur" wirkte oft sehr viel besser als ein vom
Arzt verordnetes Eisenpräperat in Pillenform.

Alle unsere fünf Sinne werden eingesetzt, wenn wir in Ruhe einen Apfel essen.
Wir sehen die äußere Form des Apfels, seine Farbe und seine Beschaffenheit.
Fühlen ihn in der Hand, wenn wir ihn angreifen oder halten. Spüren ihn aber auch
an unseren Lippen, wenn wir ihn zum Mund führen. Schmecken und genießen
sein süßsaures Aroma. Riechen den Duft seine Schale. Schließlich hören wir
mit Wohlbehagen das herzerfreuliche Geräusch, wenn wir in einen Apfel beißen.
Je feinfühliger wir auf unsere Sinne reagieren, desto reicher und sinn-voller wird
auch unser Leben sein.

Kräuterpfarrer Weidinger spricht davon, im Frühjahr nach dem Austrieb, die
jungen, frischen und ungespritzen Apfelblätter frühmorgens taufrisch zu sammeln.
Man verwendet sie als Beigabe zu Salaten, oder kleingeschnitten in Suppen.
Der Geschmack soll etwas bitter sein, jedoch eine sehr positive Wirkung auf die
Leber haben.

Weiters rät er, wenn die Blütenblätter fallen, Leintücher unter den Baum zu
breiten und am Nachmittag zu sammeln. Nachher im warmen Raum auflegen und
schnell trocknen (Schimmelgefahr). Man sollte sie zur Aufbewahrung vor Licht
und Feuchtigkeit schützen.
2 Teelöffel voll im Heißaufguß zubereiten. Morgens getrunken, hilft dies bei
Magengeschwüren.

Das Fruchtfleisch beim Apfel ist eigentlich der verdickte Blütenboden. Die
Frucht selbst ist eigentlich nur der Apfelputzen!

Wenn man Apfelbäume pflanzen will, so sollte man vorher um den Platz herum
Bäume wie Pfirsich, Aprikose, Kirsche und andere pflanzen, denn Steinobst
lockert den Boden und bietet dem empfindlicheren Kernobst Schutz.
Erst wenn der Schutz gewährleistet ist, so pflanzt man Apfel- oder Birnbäume.

Ein aufgeriebener Apfel, den man dann braun werden läßt, wirkt auch gegen
Durchfall.

volksheilkundlich gebrauchte Heilpflanze
Nahrungs- und Genußmittel
Bienenweide

Früchte

Vorkommen / Standort

Kultiviert und verwildert

Eigenschaften

Blüte: ROSA
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
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Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelplantage
Apfelbaum
Apfelplantage
Apfelbaum
Apfelblüte
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum
Äpfel
Apfelbaum
Äpfel
Apfelbaum
Apfelblüte
Apfelbaum
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Apfelbaum
Apfelblüte
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Apfelblüte
Apfelbaum
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Apfelbaum
Apfelbaum
Apfelbaum

Allgemeine Beschreibung der Familie Rosengewächse

abgeschlossene Familie, Veränderungen nur durch Züchtungen vom Gärtner
Immer 5 freie Kron- und Kelchblätter, wenig raffinierter Blütenbau, Insektenblütig,
ausgeprägte 5er Symetrie.
5 Blütenblätter oder ein vielfaches von 5
Staubgefäße viele
1 (Kirsche), 5 (Apfel), viele (Hagebutte)
Fruchtknoten
Ausnahme: Blutwurz, Frauenmantel

Blätter: immer wechselständig, gefiedert oder gefingert, ganzrandig,
oft mit Nebenblätter

Blüte: radiär getrennt kronblättrig

Frucht ist eine Scheinfrucht; ober- unterständig; Nussfrüchte (Erdbeere),
Balgfrüchte mit oder ohne Haken, mit oder ohne Federn (Nelkenwurz,
Silberwurz, Fingerkräuter, Odermenning)
Steinfrüchte
Alle Rosen haben Früchte.
Äpfel und Hagebutten sind Scheinfrüchte, die eigentlich Samen befinden sich in
der Mitte.

Enthalten:
Gerbstoffe in Früchte, Wurzeln und Borke.
Blausäureglykoside in den Samen. (Nicht zuviele (Apfel)-Kerne mitessen!)
Blausäure blockiert die Zellatmung und sind ein Fraßschutz.
kann in kleinen Dosen aber direkt die (Leber)Krebszellen angreifen und zerstören
Flavonoide in den Früchten
ätherische Öle in den Blüten (Apfel-, Weinrose)
Salicylsäure in den Blättern

typische Vertreter:
Odermennig, Erdbeere, Mädesüß, Schlehe,Wiesenknöpfe, Blutwurz,
Frauenmantel, Waldgeißblatt, alle unsere Obstbäume, echte Rosen
einziger giftiger Vertreter: Kirschlorbeer

Disclaimer

Die Inhalte von "Unser Kräutergarten" sind ausschließlich für den Informationszweck bestimmt und kann nicht den Besuch beim Arzt oder der Ärztin ersetzen, die für eine professionelle Beratung oder Behandlung ausgebildet sind. Besonders wenn Sie Medikamente nehmen ist der Einsatz von Heilpflanzen vorher ärztlich abzuklären.

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