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Birnbaum - Unser Kräutergarten
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Birnbaum
Birnbaum

Birnbaum

Synonyme und volkstümliche Namen

Birne, P. DOMESTICA MED.

Birnbaum
Latein: Pyrus communis
Familie: Rosengewächse (Rosaceae) Details ]
Vegetationszeit: Mehrjährige Pflanze
Verwendung: Nahrungsmittel
Erdstrahlen: Strahlenflüchter

Beschreibung

bis 28m hoher Baum oder Strauch,
Blätter breit-oval oder eiförmig, behaart oder kahl, oberseits meist glänzend,
rundum fein gezähnt bis ganzrandig. Nerven oberseits nicht eingesenkt und
unterseits nicht vorstehend, Blätter unterseits heller
BLATTSTIEL BIS GLEICH LANG WIE DIE SPREITE.
KRONBLÄTTER BEIDSEITS WEISS.
STAUBBEUTEL ROT.
Griffel frei, am Grunde behaart.
Frucht kugelig bis birnförmig, mit STEINZELLEN IM FRUCHFLEISCH
Rinde schwarz-grau, würfelförmig in Felder eingeteilt
Holz bräunlich, rötlich, hart glanzlos, fest, zäh

Der Birnbaum wurde das erste Mal von den Griechen veredelt. Die Römer
kultivierten bereits über 40 Birnensorten.
Die Birne wurde mit dem männlichen Prinzip in Verbindung gebracht.
Neben einigen Orakelzeremonien, glaubte man auch, dass die Bäume Krankheiten
fortnehmen könnten.
Aus Birnenkernen stellte man früher Speiseöl her. Aus 25 Pfund Birnenkernen
erhält man 3 Pfund Öl. (1 Pfund=1/2 Kilo)

Die alten Ärzte haben vor dem Genuss der Birnen gewarnt.
Die salernitanischen Ärzte der mittelalterlichen Hochschule der Medizin haben die
Birnen sogar ein Gift genannt: "Auch mit den Birnen sei auf der Hut! Man muss
sie begießen. Roh die Birne vom Baum, ohne Wein, zu essen ist giftig.
Sind die Birnen ein Gift, sei dem Birnenbaum geflucht. Gegengift sind die Birnen
gekocht. Doch meide die rohen. Solche beschweren den Magen, gekochte
hingegen erleichtern. Wer aber Birnen genießt, er heile es wieder mit Trinken."
Klingt das nicht bedrohlich? Aber es ist kein Wunder, dass die Birnen so in
Verruf geraten sind. Da die Menschen sich angewöhnt haben, alles durcheinander
zu essen.

Birnen wirken stark reinigend und reagieren mit den vorhandenen Schlacken
im Darm. Natürlich kann das Unwohlsein, Blähungen und Bauchweh hervorrufen.

Maurice Mességué sieht das wieder ganz anders - er beschreibt die Birne so:
Für mich hat die Birne die Gestalt des Glücks: ausgewogen, breit, prall, voller
Harmonie. Sie ist so wohlgeformt wie eine schöne Frau, so rund wie die
Wangen lachender Kinder und hat den unvergleichlichen Duft jener Früchte
dieser Erde, die unter den liebkosenden Strahlen der Sonne gereift sind und
wie Nektar auf der Zunge schmelzen
So poetisch kann man über die Birne schwärmen!

Die Birne ist reich an Mineralstoffen, organischen Säuren, Vitaminen und
Gerbstoffen. Pektin, Kalium, Mineralsalze und organische Säuren
100 g Birne enthalten:
kcal: 52-55
KJoule: 219-233
Wasser: 83g
Fett: 0,3g
Kalium: 126 mg
Calcium: 10 mg
Magnesium: 8 mg
Vitamin C: 5 mg

Birnen sind ein säurearmes Obst, enthalten aber etwa so viel Zucker wie Äpfel.
Schmecken süß und sind für säureempfindliche Menschen sehr bekömmlich.
Durch gute Eisenwerte wirken Sie der Blutarmut entgegen und ihr Phosphorgehalt
stärkt das Nervensystem. Das Kalium wirkt entwässernd.

Sie wirken harntreibend, desinfizierend und adstringierend.
Frisch gepresster Saft stopft und bläht nicht und eignet sich besonders gut zur
Trinkkur bei Herz-und Kreislaufschwäche und Bluthochdruck.
Weiters kann man noch die Rinde, die jungen Zweige, die Knospen, die Blätter
und die Blüten des Birnbaumes verwenden. Das Holz wird von Handwerkern
sehr geschätzt.
Alle Teile des Birnbaumes wie auch die Früchte selbst sind harntreibend,
ein wenig abführend, leicht Fiebersenkend und Blutdrucksenkend, Blätter und
Blüten werden besonders gegen Blasensteine verwendet. Tee aus den
Birnenblättern ist auch als Getränk während einer Fastenkur zu empfehlen.

Ernte: Die Birnen natürlich wenn sie reif sind. Alle anderen Teile im Frühling
vor der Blüte. Die Blüten natürlich in der Blütezeit. Birnbaumblätter sollen
nur frisch oder tiefgefroren verwendet werden.

Rezepte

Birnengusto
1 kg reife Früchte reinigen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen.
Die Birnenstücke mit dem Pürierstab zu Brei zerkleinern. 2 Esslöffel
Honig und Zimt nach Geschmack beimengen. Etwas Agar-Agar untermischen.
Die Masse dünn auf Butterbrotpapier streichen, im Backrohr bei 60 bis 70°
trocknen. Das Birnengusto in kleine Rauten schneiden.

Gefüllte Birnen
Zutaten: Birnen, Käse, Cremé fraîche, Pfeffer, Eier, Mehl, Semmelbrösel

Zubereitung: Birnen schälen, halbieren, aushöhlen. Mit der Käse-Creme fraîche
Mischung füllen. Nun panieren und herausbacken.
Lässt sich als Nachspeise, Mittagessen oder anstelle einer Käseplatte reichen.

Variationen: - Kann mit Birnengeist bestrichen werden.
- auch mit Gorgonzola machbar
- Brösel sind nicht unbedingt notwendig, geht auch nur mit Ei
- Ist schnell zubereitet und für ein kaltes Buffet geeignet

Birne ist ein Tiefwurzler und holt am meisten Mineralien aus dem Boden.
Keine andere Frucht enthält mehr Mineralien.

volksheilkundlich gebrauchte Heilpflanze
Nahrungs- und Genußmittel
Bienenweide

Eigenschaften

Blüte: WEISS
Birnbaum
Mostbirne
Birnbaum
Mostbirne
Birnbaum
Mostbirne
Birnbaum
Mostbirne
Birnbaum
Most-Birne
Birnbaum
Most-Birne
Birnbaum
Most-Birne
Birnbaum
Most-Birne
Birnbaum
Rotes Birnbaumblatt
Birnbaum
Rotes Birnbaumblatt

Allgemeine Beschreibung der Familie Rosengewächse

abgeschlossene Familie, Veränderungen nur durch Züchtungen vom Gärtner
Immer 5 freie Kron- und Kelchblätter, wenig raffinierter Blütenbau, Insektenblütig,
ausgeprägte 5er Symetrie.
5 Blütenblätter oder ein vielfaches von 5
Staubgefäße viele
1 (Kirsche), 5 (Apfel), viele (Hagebutte)
Fruchtknoten
Ausnahme: Blutwurz, Frauenmantel

Blätter: immer wechselständig, gefiedert oder gefingert, ganzrandig,
oft mit Nebenblätter

Blüte: radiär getrennt kronblättrig

Frucht ist eine Scheinfrucht; ober- unterständig; Nussfrüchte (Erdbeere),
Balgfrüchte mit oder ohne Haken, mit oder ohne Federn (Nelkenwurz,
Silberwurz, Fingerkräuter, Odermenning)
Steinfrüchte
Alle Rosen haben Früchte.
Äpfel und Hagebutten sind Scheinfrüchte, die eigentlich Samen befinden sich in
der Mitte.

Enthalten:
Gerbstoffe in Früchte, Wurzeln und Borke.
Blausäureglykoside in den Samen. (Nicht zuviele (Apfel)-Kerne mitessen!)
Blausäure blockiert die Zellatmung und sind ein Fraßschutz.
kann in kleinen Dosen aber direkt die (Leber)Krebszellen angreifen und zerstören
Flavonoide in den Früchten
ätherische Öle in den Blüten (Apfel-, Weinrose)
Salicylsäure in den Blättern

typische Vertreter:
Odermennig, Erdbeere, Mädesüß, Schlehe,Wiesenknöpfe, Blutwurz,
Frauenmantel, Waldgeißblatt, alle unsere Obstbäume, echte Rosen
einziger giftiger Vertreter: Kirschlorbeer

Disclaimer

Die Inhalte von "Unser Kräutergarten" sind ausschließlich für den Informationszweck bestimmt und kann nicht den Besuch beim Arzt oder der Ärztin ersetzen, die für eine professionelle Beratung oder Behandlung ausgebildet sind. Besonders wenn Sie Medikamente nehmen ist der Einsatz von Heilpflanzen vorher ärztlich abzuklären.

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