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Brombeere - Unser Kräutergarten
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1206 Einträge
Brombeere
Brombeere

Brombeere

Top-Pflanze

Synonyme und volkstümliche Namen

Rubus nessensis (Unterart), RUBUS PROCERUS

Brombeere
Latein: Rubus fruticosus
Familie: Rosengewächse (Rosaceae) Details ]
Vegetationszeit: Mehrjährige Pflanze
Verwendung: Blätter haben durchfallstoppende Wirkung

Beschreibung

Unterart: Rubus nessensis, gefurchte Brombeere
1-2 Meter hoch, Blätter fallen im Herbst ab.
Stengel KANTIG, MIT TIEF GEFURCHTEN SEITEN.
Stacheln KRÄFTIG, AM GRUND AUF 6-8 mm VERBREITERT etwas gebogen.
Blätter 5, selten 7zählig, beidseits gleich grün.
Blütenstand traubig, armblütig, mit wenigen, aber kräftigen Stacheln
Blüten groß, Durchmesser 3-4 cm, weiss bis blassrosa
Kelchblätter außen grün, mit filzigem Rand.
Staubblätter und Blütenblätter nach dem Blühen abfallend.

Blätter haben durchfallstoppende Wirkung, einfach ein paar frische Blätter kauen
Bringt auch Blinddarmentzündungen zum verschwinden.

Inhaltsstoffe der Beeren: hoher Gehalt an Vitamin C und Vitamin A,
Fruchtzucker, organische Säuren, Pektin, Kalium, Magnesium und Kupfer.

Blätter

Gerbstoffe, Vitamin C

Sammelzeiten

Blüten: Mai - Juni

Blätter

April - Mai
Beeren: September-Oktober

Tee aus Blättern ist blutstillend, blutreinigend, stopfend, blutzuckersenkend
und zusammenziehend. Beruhigt entzündete Schleimhäute. Die Blätter sammelt
man von April bis Juni. kleinschneiden, trocknen und in Pappschachteln oder
Leinensäckchen aufbewahren.
Hilft auch bei zu starker Menstruation, Magenblutungen und blutigen Durchfällen.
Kann auch von Schwangeren verwendet werden.

Tee aus Blättern hilft auch bei Zahnfleischentzündungen und Fieber.
Brombeersaft, leicht angewärmt und in kleinen Schlucken getrunken, hilft bei
Heiserkeit und überanstrengter Stimme.

Frauentee bei Weißfluß
2 Teile Brombeerblätter
2 Teile Frauenmantel
1 Teil Taubnesselblüten
1 Teil Walnußblätter
2 Teelöffel der Mischung mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten
ziehen lassen. Tagesdosis 2 Tassen. Dazu 2 x wöchentlich körperwarme Spülung.

Blutreinigender

Tee

2 Teile Brombeerblätter
2 Teile Brennesselblätter
2 Teile Klettenwurzel
1 Teil Feldstiefmütterchenkraut
1 Teil Erdrauchkraut
1 Teil Birkenblätter
1 Teil Wasserdostkraut
1 gehäufter Teelöffer der Mischung mit 1 Tasse Wasser übergießen. Erwärmen
und kurz aufkochen lassen. Zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen, abseihen
Tagesdosis 2-3 Tassen.

Blutzucker senkender

Tee

3 Teile Brombeerblätter
2 Teile Bohnenschalen
2 Teile Wegwartenwurzeln
2 Teile Heidelbeerblätter
1 Teil Tormentillwurzel (Blutwurz-Wurzel)
1 Teelöffel der Mischung wird mit 1 Tasse kaltem Wasser übergossen.
Erhitzen und kurz aufkochen lassen. Nochmal 5 Minuten ziehen lassen und
abseihen. Tagesdosis 2-3 Tassen.

Auch die Beeren haben gute Heilkräfte. Heißer Brombeersaft mit Honig soll ein
guter Erkältungstrank sein. Er erwärmt und stärkt die Bronchien. Außerdem wirkt
er krampflösend bei Asthma. Für Kinder ist er ein blutbildendes und stärkendes
Getränk.

Selbst die Wurzel wurde früher zum Heilen verwendet. Man sprach ihr starke
Harntreibende Wirkung zu. Die Verwendung der Wurzel ist unbewiesen und
nicht mehr gebräuchlich.

Rezepte

Brombeerlikör:
500 g Brombeeren
300 g Zucker, Honig oder Ahornsirup
1 Vanillestange
1 Liter Korn
Die Brombeeren in ein weithalsiges Glas geben, den Zucker oder Honig
darüberfüllen und umrühren. 1 Stunde ziehen lassen. Mit dem Korn auffüllen,
die Vanillestange zugeben und gut verschlossen 6 Wochen ziehen lassen.
Hierzu das Glas an einen sonnigen, warmen Platz stellen. Danach filtern und
in Flaschen füllen. Noch mindestens 3 Wochen ruhen lassen.

Brombeermarmelade ohne Zucker:
1 kg Brombeeren
3 Tassen Wasser
4-5 Eßl. Honig
3 Teel. Agar-Agar
1 1/2 Eßl. Zitronensaft
Die Brombeeren verlesen und mit einem Kartoffelstampfer oder im Mixer
zerkleinern. Mit dem Wasser 4 Minuten kochen lassen. Honig und Agar-Agar
zufügen und nochmals 4 Minuten kochen lassen. Den Zitronensaft zugeben und
heiß in saubere Gläser füllen. Gut verschließen. Die Gläser kühl und dunkel
aufbewahren.

volksheilkundlich gebrauchte Heilpflanze
Nahrungs- und Genußmittel
Bienenweide

T=fol. Blinddarm

Blutreinigung (Nr. 12)
Blutungen (innere), Menstruation zu stark (Nr. 13)
Durchfall, Ruhr (Nr. 15)
Fettsucht (Nr. 18)
Flechten, Ausschläge (Nr. 20)
Frühstücks- (Haus-) Tee (Nr. 22)
Magen - Verdauungsstörungen, Säuremangel (Nr. 33)
Magen- und Darmgeschwüre (Nr. 34)
Nervenleiden (Nr. 37)
Zuckerkrankheit (Nr. 50)

Vorkommen / Standort

Waldränder, Bachufer (kalkfreie Böden)

Eigenschaften

Blüte: WEISS
Brombeere
Brombeeren
Brombeere
Brombeeren
Brombeere
Brombeere
Brombeere
Brombeere

Allgemeine Beschreibung der Familie Rosengewächse

abgeschlossene Familie, Veränderungen nur durch Züchtungen vom Gärtner
Immer 5 freie Kron- und Kelchblätter, wenig raffinierter Blütenbau, Insektenblütig,
ausgeprägte 5er Symetrie.
5 Blütenblätter oder ein vielfaches von 5
Staubgefäße viele
1 (Kirsche), 5 (Apfel), viele (Hagebutte)
Fruchtknoten
Ausnahme: Blutwurz, Frauenmantel

Blätter: immer wechselständig, gefiedert oder gefingert, ganzrandig,
oft mit Nebenblätter

Blüte: radiär getrennt kronblättrig

Frucht ist eine Scheinfrucht; ober- unterständig; Nussfrüchte (Erdbeere),
Balgfrüchte mit oder ohne Haken, mit oder ohne Federn (Nelkenwurz,
Silberwurz, Fingerkräuter, Odermenning)
Steinfrüchte
Alle Rosen haben Früchte.
Äpfel und Hagebutten sind Scheinfrüchte, die eigentlich Samen befinden sich in
der Mitte.

Enthalten:
Gerbstoffe in Früchte, Wurzeln und Borke.
Blausäureglykoside in den Samen. (Nicht zuviele (Apfel)-Kerne mitessen!)
Blausäure blockiert die Zellatmung und sind ein Fraßschutz.
kann in kleinen Dosen aber direkt die (Leber)Krebszellen angreifen und zerstören
Flavonoide in den Früchten
ätherische Öle in den Blüten (Apfel-, Weinrose)
Salicylsäure in den Blättern

typische Vertreter:
Odermennig, Erdbeere, Mädesüß, Schlehe,Wiesenknöpfe, Blutwurz,
Frauenmantel, Waldgeißblatt, alle unsere Obstbäume, echte Rosen
einziger giftiger Vertreter: Kirschlorbeer

Disclaimer

Die Inhalte von "Unser Kräutergarten" sind ausschließlich für den Informationszweck bestimmt und kann nicht den Besuch beim Arzt oder der Ärztin ersetzen, die für eine professionelle Beratung oder Behandlung ausgebildet sind. Besonders wenn Sie Medikamente nehmen ist der Einsatz von Heilpflanzen vorher ärztlich abzuklären.

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