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Dill - Unser Kräutergarten
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Dill
Dill

Dill

Synonyme und volkstümliche Namen

Kopper

Dill
Latein: Anethum graveolens
Familie: Doldenblütler (Apiaceae) Details ]
Vegetationszeit: Einjährige Pflanze
Jahreszeit: SOMMER

Beschreibung

AUBERT`S KNÖTERICH, SCHLINGKNÖTERICH,
FALLOPPIA AUBERTII (Henry) Holub, S 38

Familie

Polygonaceae - Knöterichgew.

Verwendung

Bienenweide

Das wichtigste in Kürze über Kräuter und Gewürze (1943):

Wichtige Merkmale

70-80cm hoch, blüht Juli bis August

Heimat

Südeuropa - Asien

Gewonnene Droge

reife Früchte: Fructus Anethi

Verwendungszweck

als Droge: krampfstillend, blähungstreibend, erwärmend
milchvermehrend. wichtiges Gewürz, frisches Kraut zum Gurkeneinlegen
und als Gemüse

Inhaltsstoffe

ätherisches und fettes Öl, Apiol

Bevorzugter Boden und Lage

lockerer, kalkhaltiger Gartenboden,
wenig Anspruchsvoll

Aussaat

April bis August, Folgeaussaaten ins Freiland

Keimung

Keimung 2-3 Wochen, Dunkelkeimer, Lichtkeimer,
Keimfähigkeit bis 80%

Tausendkorngewicht

1,5g

Kornzahl auf 1 g

700

Samenbedarf je 100 qm

80g

Pflanzzeit

Pflanzweite

20-30cm Reihensaat

Erntezeit

Samen zur Reifezeit, Kraut nach Bedarf (zum Trocknen in der Blüte

Ernteerträge je 100qm

6-10kg Samen, Kraut etwa 30kg

Schädlinge

Blattläuse, Gammaeule, Raupe des
Schwalbenschwanz-Schmetterlings

Sonstiges

Bienenweide, die Stengelabfälle geben ein gutes Milchfutter für
die Kühe.

volksheilkundlich gebrauchte Heilpflanze
homöopathische Heilpflanze

H=plt.rec. T=sem.

Altersschwäche, Rekonvaleszenz (Nr. 02)
Blähungen (Nr. 07)
Bleichsucht, Blutarmut (Nr. 09)
Blutdruck hoch (Nr. 10)
Flechten, Ausschläge (Nr. 20)
Leberleiden, Gelbsucht (Nr. 31)
Magen - Reizung, Krämpfe, Übersäuerung (Nr. 32)
Schlaflosigkeit (Nr. 41)

Eigenschaften

Blüte: GELB
Dill
Dille
Dill
Dille
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Dille
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Dille
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Dille
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Dille
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Dille
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Dill
Dill

Allgemeine Beschreibung der Familie Doldenblütler

Doldenblütler sind in der Regel 2jährig. Ausnahme: Hundspetersilie.

Blätter: alles möglich: wechselständig mit auffälliger Blattscheide
einfach bis mehrfach gefiedert. Hüllblätter, Hüllchenblätter
Dill: nadelförmige Blätter, Hasenohren: ganzrandig
Girsch: 3zählige Blätter

Stengel: kantig, gekerbt, rund. Wiesenkerbel: auffällig gekerbt
Engelwurz: Blattscheide als Knospenschutz

Blütenstand: Doppeldolde oder einfache Dolde(Sterndolde, Sanickel)
meistens weiß blühend, Gelb(Pastinak, Liebstöckl, Fenchel, Dill),
selten rosa(Bibernellen, Kälberkröpfe, ev. Kümmel)

Frucht: klein, trocken, zerfallen in 2 Teile (Spaltfrucht)

Duft beim Zerreiben der Samen.

einige sehr giftige Vertreter: Wasserschirling, gefleckter Schirling, Kälberkröpfe,
Hundspetersilie (Vorsicht beim Kalmuswurzen graben wegen der Wurzel des
Wasserschirlings - dieser hat Kammern wenn man die Wurzel durchschneidet!)

Essbar ist die Kerbelrübe, Kümmel, Pastinaken

Alkaloide(Schirling, Kälberkropf), Ätherische Öle, Furanocumarine=fototoxisch

Disclaimer

Die Inhalte von "Unser Kräutergarten" sind ausschließlich für den Informationszweck bestimmt und kann nicht den Besuch beim Arzt oder der Ärztin ersetzen, die für eine professionelle Beratung oder Behandlung ausgebildet sind. Besonders wenn Sie Medikamente nehmen ist der Einsatz von Heilpflanzen vorher ärztlich abzuklären.

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