Notice: Undefined index: HTTP_ACCEPT_LANGUAGE in /var/www/unser-kraeutergarten.at/libs/wh/useragent.php on line 81
Eberesche (süße) - Unser Kräutergarten
Developed by Developed by Wildlife Media Bildagentur
 
 
Frau
 
Herr
   

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

V

W

Y

Z

1206 Einträge
Eberesche (süße)
Eberesche (süße)

Eberesche (süße)

Top-Pflanze

Synonyme und volkstümliche Namen

Mährische Eberesche

Eberesche (süße)
Latein: Sorbus aucuparia var moravia
Familie: Rosengewächse (Rosaceae) Details ]
Vegetationszeit: Mehrjährige Pflanze
Verwendung: Vitamin C, Mineralstoffe

Beschreibung

Spontanmutation

Die Eberesche (Rosengew.) und die Esche (Baum)
sind nicht miteinander verwandt.

Verwendung

Tee - Frucht
* Durchfall
* in den Frühstückstee

* Für Marmelade und Saft - ist aber eher bitter.

Die Vogelbeere oder Eberesche

Vogelbeerlikör

¼ kg Birnen entkernen und samt Schale in kleine Stücke teilen. Mit ca. 1kg
reifen Vogelbeeren in ein großes Glas füllen, mit 1 Liter Weinbrand aufgießen.
Das Glas verschließen und für 6 Wochen an einen sonnigen Platz stellen, es
muß häufig geschüttelt werden. Nach den 6 Wochen durch ein Tuch filtern und
mit einer Zuckerlösung aus ¼ kg Zucker und ½ Liter Wasser (etwa 10 Minuten
kochen lassen) mischen.
In Flaschen füllen. Der Likör ist nach zwei Monaten trinkfertig und wird mit der
Zeit immer besser. Er ist unbegrenzt haltbar.

Vogelbeerwodka
(für besondere Stunden)
½ kg Vogelbeeren, ½ kg entkernte, in Stücke geschnittene Äpfel und 10 dag
Zucker werden schichtweise in ein hohes Glas gefüllt und mit 1 Liter Wodka
übergossen.
Die Früchte müssen bedeckt sein. Während der Ziehphase also immer wieder
nachsehen, ob nicht noch Wodka nachgefüllt werden muß.
Verschlossen etwa 2 Monate an der Sonne stehen lassen, dann filtern und in
Flaschen füllen.

Seit alters her wird die Vogelbeere mit ihrem hohen Vitamin C Gehalt gegen
Skorbut und bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die gekochten Blüten liefern
einen wohlschmeckenden Frühstückstee, aus den Früchten kann man Mus und
Marmelade kochen.
Die frischen Früchte in großer Menge genommen, können Durchfall und
Reizungen der Magen und Darmschleimhäute bewirken. Aus der Eberesche wird
eine Substanz, die sogenannte Sorbose gewonnen, die aufgrund ihres niedrigen
Kaloriengehaltes in medizinischen Sirups und diätetischen Produkten verwendet
wird. In Maßen genossen, wirken die frischen Früchte harntreibend sowie
entzündungshemmend im Darm. Die Früchte wirken auch sehr darmreinigend.

Inhaltsstoffe
Organische Säuren, Fruchtsäuren, Provitamin A, Sorbit(ein
Zuckeraustauschstoff), Vitamin C, Zucker, Gerbstoffe, Pektin, Karotin-Farbstoffe.

Verwendung in der Küche
Zum Entbittern der Beeren kann man diese nach dem Abrebeln über Nacht in
reichlich verdünntem Essig liegen lassen.
Gelee
Die wie oben angegeben vorbereiteten Beeren werden mit der gleichen Menge
ungeschälter, zerschnittener Äpfel und wenig Wasser angesetzt und auf kleiner
Flamme weichgekocht, dann zerstampft. Diese Masse läßt man über Nacht
durch ein Tuch ablaufen, drückt den Rückstand dann noch gut aus. Zu 1l des so
gewonnenen Saftes gibt man 1kg Zucker, bringt alles unter ständigem Rühren
langsam zum Kochen, kocht dann 5 Minuten oder länger gut durch, wobei man
den aufsteigenden Schaum immer wieder mit einem Schaumlöffel oder
Kaffeesieb abschöpft, und füllt nach erfolgreicher Gelierprobe noch heiß in
Gläser.

Likör
Dieser Likör wird in der Tschechoslowakei aus der etwas milderen bömischen
Vogelbeere hergestellt, die entbitterten Beeren sind aber genauso zu verwenden:
40 dag vollreife Beeren werden nach der angegebenen Vorbereitung zerstampft,
ohne die Kerne zu zerstören (also keinen Mixer oder Hackgerät verwenden, der
Likör schmeckt sonst zu sehr nach Bittermandel), man füllt sie in ein
nichtmetallenes Gefäß und läßt die Masse nur leicht zugedeckt etwa eine
Woche an einem warmen Platz gären. Danach preßt man sie gut aus, hebt die
gegorene Flüssigkeit in einer Flasche auf und ergänzt mit 70%igem Alkohol auf
das doppelte Volumen. Den Preßrückstand setzt man mit ½ l Doppelkorn an und
läßt ihn unter häufigen Umschütteln 2 Wochen stehen. Danach preßt man ihn
erneut aus, gibt diesen zweiten Auszug zu dem ersten, süßt mit ¼ l Zuckersirup
und füllt gegebenenfalls mit Doppelkorn auf 1l auf .
Dieser Likör sollte vor dem Genuß mindestens 1/1 bis 1 Jahr ablagern!

Zum Entbittern kann man die Früchte auch in soviel kaltem Wasser ansetzen, bis
sie damit bedeckt sind. Dann über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Morgen sind dann die überschüssigen Gerbstoffen ausgelöst.
Dieses Fruchtwasser eignet sich bestens zu Körperabreibungen und vor allem
zur Pflege der Frauenbrust. Das strafft, hält gesund und widerstandsfähig.

Vogelbeermus oder Marmelade hilft gegen Durchfall.
Vogelbeermarmelade immer als Mischmarmelade, außer man liebt den herben
Geschmack. Äpfel, Birnen, Hagebutten, hier sind der Phantasie keine Grenzen
gesetzt.

Der Vogelbeeressig eignet sich ausgezeichnet für Salatsoßen. Ausgepreßten
Beerensaft im offenem Glasgefäß im warmen Raum zur Essiggärung bringen,
filtrieren und abfüllen.
Natürlich ist hier auch der normale Ansatz möglich. Apfelessig und Vogelbeeren
mazerieren lassen.

Bei Migräne zweimal täglich 1 Teelöffel voll getrockneter Vogelbeeren einnehmen.
Vorher kurz einweichen, gut kauen. Eine Kur in der Dauer von 6 Wochen
durchführen.

Magisches
Die Eberesche war den Kelten heilig. Sie wurde als "Baum des Lebens" verehrt.
Der Eberesche sprachen die Druidne die Kraft zu, vor bösem Zauber zu schützen.
Deshalb bepflanzten sie ihre heiligen Stätten mit diesem Baum.
Auch bei den Germanen galt sie als glücksbringender Baum.
Auch heute gibt es noch Besonderheiten. Man sagt beispielsweise, daß das
Anrühren der Butter immer gelingt, wenn der Stab des Butterfasses aus
Ebereschenholz geschnitten ist.

volksheilkundlich gebrauchte Heilpflanze
Nahrungs- und Genußmittel
Bienenweide

T=frct.

Durchfall, Ruhr (Nr. 15)
Frühstücks- (Haus-) Tee (Nr. 22)

Eigenschaften

Blüte: WEISS
Eberesche (süße)
Eberesche (süße)
Eberesche (süße)

Allgemeine Beschreibung der Familie Rosengewächse

abgeschlossene Familie, Veränderungen nur durch Züchtungen vom Gärtner
Immer 5 freie Kron- und Kelchblätter, wenig raffinierter Blütenbau, Insektenblütig,
ausgeprägte 5er Symetrie.
5 Blütenblätter oder ein vielfaches von 5
Staubgefäße viele
1 (Kirsche), 5 (Apfel), viele (Hagebutte)
Fruchtknoten
Ausnahme: Blutwurz, Frauenmantel

Blätter: immer wechselständig, gefiedert oder gefingert, ganzrandig,
oft mit Nebenblätter

Blüte: radiär getrennt kronblättrig

Frucht ist eine Scheinfrucht; ober- unterständig; Nussfrüchte (Erdbeere),
Balgfrüchte mit oder ohne Haken, mit oder ohne Federn (Nelkenwurz,
Silberwurz, Fingerkräuter, Odermenning)
Steinfrüchte
Alle Rosen haben Früchte.
Äpfel und Hagebutten sind Scheinfrüchte, die eigentlich Samen befinden sich in
der Mitte.

Enthalten:
Gerbstoffe in Früchte, Wurzeln und Borke.
Blausäureglykoside in den Samen. (Nicht zuviele (Apfel)-Kerne mitessen!)
Blausäure blockiert die Zellatmung und sind ein Fraßschutz.
kann in kleinen Dosen aber direkt die (Leber)Krebszellen angreifen und zerstören
Flavonoide in den Früchten
ätherische Öle in den Blüten (Apfel-, Weinrose)
Salicylsäure in den Blättern

typische Vertreter:
Odermennig, Erdbeere, Mädesüß, Schlehe,Wiesenknöpfe, Blutwurz,
Frauenmantel, Waldgeißblatt, alle unsere Obstbäume, echte Rosen
einziger giftiger Vertreter: Kirschlorbeer

Disclaimer

Die Inhalte von "Unser Kräutergarten" sind ausschließlich für den Informationszweck bestimmt und kann nicht den Besuch beim Arzt oder der Ärztin ersetzen, die für eine professionelle Beratung oder Behandlung ausgebildet sind. Besonders wenn Sie Medikamente nehmen ist der Einsatz von Heilpflanzen vorher ärztlich abzuklären.

Haftungsansprüche auf Schäden, die durch die Nutzung der Informationen auf den Webseiten entstehen, sind grundsätzlich ausgeschlossen.