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Engelwurz (Wald) - Unser Kräutergarten
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Engelwurz (Wald)
Engelwurz (Wald)

Engelwurz (Wald)

Top-Pflanze
leicht giftig, hautzeizend, fototoxisch, brecherregend und/oder allergen

Synonyme und volkstümliche Namen

Angelika, Waldengelwurz, Brustwurz

Engelwurz (Wald)
Latein: Angelica Silvestris
Familie: Doldenblütler (Apiaceae) Details ]
Vegetationszeit: Zweijährige Pflanze / Mehrjährige Pflanze Mehrjährige Pflanze
Verwendung: Magen- Lungen- und Kreislaufstärkend

Beschreibung

Merkmal

Auf der Rückseite des Balttes hat
sie ein Ringerl (grün o. rot)

Blattansatz beim Stengel stark gefurcht

Höhe

1,50 bis 1,80 cm hoch
Stengel rund, glatt u. bereift
Blattscheiden sind nur an
Stengelblättern, nicht an
grundständigen Blättern.
Hat guten Duft

Verwendung

Wurzel auch Brustwurz genannt.
* Verdauung
* Lunge
* Psyche:
wenn jemand unter Verfolgungswahn leidet

Magenbitter:
Bibernell, Alant, Meisterwurz, Engelwurz, frische Blüten v. Rainfarn,
frische Ingwerwurzel (klein), Wermut u. Eberraute.

* in 80 % Korn o. Weingeist ansetzen (Fingerdick soll der Alk. drüberstehen)
- Faustregel 14 Tage - (Ölansätze 6 - 8 Wochen ziehen lassen in der Sonne
und nicht luftdicht verschließen, da Dampf (Wasser) entweicht.)
fest verschließen u. im Schatten ziehen lassen.
Zucker dazu und vorsichtig mit destilliertem Wasser heruntersetzen.

Enthält (Furano)Cumarine, ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Harze,
Stärke, Pektin, Zucker, Wachs

Verwendet werden Wurzel und Samen, Stengel wurde von Konditoreien kandiert.
Nicht bei Magengeschwüren durch Säureüberschuss.
Nur bei Magengeschwüren bei Säuremangel.

Engelwurz wirkt erwärmend. Verhindert Gährung im Verdauungstrackt.
Auswurffördernd, Verdauungsfördernd, desinfizierend, Galle treibend,
Wassertreibend, Krampflösend, Magensaftanregend

Nebenwirkungen

Fototoxisch bei Berührung, nicht zu stark dosieren

Hausmittel bei nervösen Magen:
20g Angelika, 20g Kalmus, 10g Melisse, 10g Erdbeerblätter.

Bei Rheuma: Engelwurzbäder,
Salbe bei Rheuma, Hautentzündung und Artritis
Bei Ansteckungsgefahr eine Wurzel kauen (desinfizierend)
Bei Appetitlosigkeit (auch Bulemie)
Bei Alkohol und Nikotinvergiftung.
Ätherisches Öl nicht innerlich anwenden.
Stengel und Blätter als Gemüse oder Backwerk.

Homöopathie

Appetitanregend, Verdauungsfördernd.

volksheilkundlich gebrauchte Heilpflanze

T=radix

Appetitlosigkeit (Nr. 03)
Blähungen (Nr. 07)
Bleichsucht, Blutarmut (Nr. 09)
Erkältung, Grippe, Katarrhe (Nr. 17)
Magen- und Darmgeschwüre (Nr. 34)

Vorkommen / Standort

Kalkliebend

Eigenschaften

Blüte: WEISS/ROSA
Engelwurz (Wald)
Engelwurz (Wald)
Engelwurz (Wald)

Allgemeine Beschreibung der Familie Doldenblütler

Doldenblütler sind in der Regel 2jährig. Ausnahme: Hundspetersilie.

Blätter: alles möglich: wechselständig mit auffälliger Blattscheide
einfach bis mehrfach gefiedert. Hüllblätter, Hüllchenblätter
Dill: nadelförmige Blätter, Hasenohren: ganzrandig
Girsch: 3zählige Blätter

Stengel: kantig, gekerbt, rund. Wiesenkerbel: auffällig gekerbt
Engelwurz: Blattscheide als Knospenschutz

Blütenstand: Doppeldolde oder einfache Dolde(Sterndolde, Sanickel)
meistens weiß blühend, Gelb(Pastinak, Liebstöckl, Fenchel, Dill),
selten rosa(Bibernellen, Kälberkröpfe, ev. Kümmel)

Frucht: klein, trocken, zerfallen in 2 Teile (Spaltfrucht)

Duft beim Zerreiben der Samen.

einige sehr giftige Vertreter: Wasserschirling, gefleckter Schirling, Kälberkröpfe,
Hundspetersilie (Vorsicht beim Kalmuswurzen graben wegen der Wurzel des
Wasserschirlings - dieser hat Kammern wenn man die Wurzel durchschneidet!)

Essbar ist die Kerbelrübe, Kümmel, Pastinaken

Alkaloide(Schirling, Kälberkropf), Ätherische Öle, Furanocumarine=fototoxisch

Disclaimer

Die Inhalte von "Unser Kräutergarten" sind ausschließlich für den Informationszweck bestimmt und kann nicht den Besuch beim Arzt oder der Ärztin ersetzen, die für eine professionelle Beratung oder Behandlung ausgebildet sind. Besonders wenn Sie Medikamente nehmen ist der Einsatz von Heilpflanzen vorher ärztlich abzuklären.

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