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Kahles Süßholz - Unser Kräutergarten
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Kahles Süßholz
Kahles Süßholz

Kahles Süßholz

Kahles Süßholz
Latein: Glycyrrhiza glabra
Familie: Schmetterlingsblütler (Fabaceae) Details ]
Vegetationszeit: Mehrjährige Pflanze
Jahreszeit: SOMMER
Naturschutz: geschützte Pflanze

Beschreibung

Das wichtigste in Kürze über Kräuter und Gewürze (1943):

Wichtige Merkmale

bis 200cm hoch, blüht Juni-August

Heimat

Südeuropa

Gewonnene Droge

Wurzel = Radix Liquiritiae

Verwendungszweck

in Teemischungen bei Husten und katarrhischen Leiden

Inhaltsstoffe

Glycyrrhicinsäure

Bevorzugter Boden und Lage

sandiger Lehmboden, wasserdurchlässig,
feuchte Lage

Fruchtfolge

in 2. Tracht stellen, rigolen, verrotteten Stalldung oder Kompost
geben

Aussaat

selten

Keimung

Keimdauer 4 Wochen, Keimfähigkeit bis 50 %

Tausendkorngewicht

10g

Kornzahl auf 1 g

100

Pflanzzeit

Herbst bis Frosteintritt oder im Frühjahr bis Ende April

Pflanzweite

20 - 30 cm lange Stücke mit einigen Augen der oft meterlangen
Wurzelausläufer werden in 30cm tiefe Furchen in 30 cm Reihen- und
30 - 40 cm Pflanzabständen ausgelegt.

Pflanzenbedarf je 100 qm

Stück

Erntezeit

jedes 3. oder 4. Jahr ab Spätherbst den Winter hindurch die
Wurzelstöcke ausgraben.

Ernteerträge je 100qm

20 kg

Schädlinge

Wurzeltöterpilz, Blattrandkäfer

Sonstiges

im 1. und 2. Jahre Zwischenkultur betreiben (Gemüse, Hülsenfrüchte)

pharmazeutisch gebrauchte
volksheilkundlich gebrauchte Heilpflanze
homöopathische Heilpflanze

D=rad.liquiritiae H=rad.sicc. T=rad.

Asthma, Bronchitis, Lunge, Husten (Nr. 05)
Blähungen (Nr. 07)
Blutdruck hoch (Nr. 10)
Blutreinigung (Nr. 12)
Drüsenleiden (Nr. 14)
Durchfall, Ruhr (Nr. 15)
Fettsucht (Nr. 18)
Fieber, Schwitztee (Nr. 19)
Gicht, Rheuma, Harnsäure (Nr. 26)
Krämpfe (Nr. 28)
Magen - Reizung, Krämpfe, Übersäuerung (Nr. 32)
Magen- und Darmgeschwüre (Nr. 34)
Nervenleiden (Nr. 37)

Eigenschaften

Blüte: VIOLETT
Kahles Süßholz
Kahles Süßholz
Kahles Süßholz
Kahles Süßholz
Kahles Süßholz

Allgemeine Beschreibung der Familie Schmetterlingsblütler

Weltwirtschaftspflanzen: Weltweit in allen Klimazonen einige hundert Arten.

Blätter wechselständig mit Nebenblätter
gefiedert, gefingert, 3-teilig, unpaarig, paarig, mit Ranke

Stängel vierkantig.

Blüte: Oberlippe, Unterlippe. Blütenblätter sind einzeln herausziehbar
2seitig symetrische Blüte. Kelch am Grunde verwachsen.
Blüten stehen bei den Luzernen unter Spannung und fliegen den Insekten an
die Brust.
Fahne = 1 Blütenblatt, Flügel: 2 Blütenblätter
Schiffchen: 1 Blütenblatt. Kelch ist verwachsen.

Blütenstand: Rispe, Traube(Wiesenplatterbse), Dolde(Kronwicke),
Köpfchen(Wiesenklee)

Frucht ist eine Hülse.

Im Rohzustand auf Grund von toxischen Eiweißstoffen
immer Giftig. (Enzymblocker=Blockiert Verdauungsenzyme der Pankreas)
Eiweiß in den Samen, Flavonoide(Phytoöstrogene), Cumarin:Steinklee,
Schabzigerklee, Saponine(Sojabohne), Lectine, Herzglykoside(Kronwicke)
Blausäureglykoside(Hornklee, Futterwicke), Alkaloide(Lupine), Gerbstoffe

typische Vertreter: Leguminosen, Hülsenfrüchte, Hornklee, Ginster, Lupine,
Platterbse, Steinklee (Gattung Melilotus), Hopfenklee (Gattung Medicago),
Hornklee (Gattung Lotus), Wicken, Goldregen, Weißklee, Rotklee,
Luzerne (Blüte steht unter Spannung!), Sauerklee (Sauerkleegew.)
Fieberklee (Fieberkleegew.), Affenbrotbaum, etc...

Mit Hilfe von Knöllchenbakterien reichern die Schmetterlingsblütler
den Boden mit Stickstoff an.

Disclaimer

Die Inhalte von "Unser Kräutergarten" sind ausschließlich für den Informationszweck bestimmt und kann nicht den Besuch beim Arzt oder der Ärztin ersetzen, die für eine professionelle Beratung oder Behandlung ausgebildet sind. Besonders wenn Sie Medikamente nehmen ist der Einsatz von Heilpflanzen vorher ärztlich abzuklären.

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