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Meisterwurz - Unser Kräutergarten
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Meisterwurz
Meisterwurz

Meisterwurz

Top-Pflanze

Synonyme und volkstümliche Namen

IMPERATORIA OSTRUTHIUM

Meisterwurz
Latein: Peucedanum ostruthium
Familie: Doldenblütler (Apiaceae) Details ]
Vegetationszeit: Mehrjährige Pflanze
Verwendung: Verdauungsfördernd, Kreislaufstärkend

Beschreibung

Breite Fiederlappen, Blätter riechen sehr aromatisch
Nur grundständige Blätter. Das andere sind Blattscheiden(mit Blattähnlichen
Gebilden)

Verwendung

Tee - Wurzelstock
Stärkere Wurzeln, die Querringe aufweisen sollten verwendet werden,
Ausläufer im Boden lassen

* Kreislauf
* Magen
* Herzstärkendes Mittel
* Verdauungsanregend (Schnaps)
* zur allgemeinen Kräftigung
* Altersbeschwerden
- zum Räuchern (Deszinfiziert f. d. Raum)
* Inhalation
Antibakteriell, Blutdrucksenkend, Fiebersenkend, schmerzstillend, Haut reinigend,
Magenwirksam, beruhigend, Harn- und Schweisstreibend, Appetit und
Menstruations regelnd, milchfördernd, potenzstärkend, krebshemmend

- ähnl. Wirkung wie Enzianwurzel, nur mit äth. Öl

Auch die Samen kann man verwenden (Kräutersalz)
Ganze Pflanze kann verwendet werden.

ätherische Öle, Bitterstoffe, Cumarin-Derivate, Harze, Fette und Öle, Gummi,
Stärke, Zucker und Pektin.

Hausmittel

Tinktur vorbeugend gegen Infektionen und hohen Colesterinspiegel,
Wechselbeschwerden, Altersschwerhörigkeit.

Pulverisierte Wurzel als Pflaster bei eitrigen Wunden, Abszessen und Geschwüren

Blätter als Salat essbar

volksheilkundlich gebrauchte Heilpflanze
homöopathische Heilpflanze

H=rad.rec. T=rhiz. D=rad.imperatoriae

Appetitlosigkeit (Nr. 03)
Blutungen (innere), Menstruation zu stark (Nr. 13)
Epilepsie (Nr. 16)
Erkältung, Grippe, Katarrhe (Nr. 17)
Fieber, Schwitztee (Nr. 19)
Frauenleiden (Nr. 21)
Magen - Verdauungsstörungen, Säuremangel (Nr. 33)
Magen- und Darmgeschwüre (Nr. 34)
Nierenleiden (Nr. 38)

Essbar

Blätter als Salat essbar

Eigenschaften

Blüte: WEISS
Meisterwurz
Meisterwurz
Meisterwurz

Allgemeine Beschreibung der Familie Doldenblütler

Doldenblütler sind in der Regel 2jährig. Ausnahme: Hundspetersilie.

Blätter: alles möglich: wechselständig mit auffälliger Blattscheide
einfach bis mehrfach gefiedert. Hüllblätter, Hüllchenblätter
Dill: nadelförmige Blätter, Hasenohren: ganzrandig
Girsch: 3zählige Blätter

Stengel: kantig, gekerbt, rund. Wiesenkerbel: auffällig gekerbt
Engelwurz: Blattscheide als Knospenschutz

Blütenstand: Doppeldolde oder einfache Dolde(Sterndolde, Sanickel)
meistens weiß blühend, Gelb(Pastinak, Liebstöckl, Fenchel, Dill),
selten rosa(Bibernellen, Kälberkröpfe, ev. Kümmel)

Frucht: klein, trocken, zerfallen in 2 Teile (Spaltfrucht)

Duft beim Zerreiben der Samen.

einige sehr giftige Vertreter: Wasserschirling, gefleckter Schirling, Kälberkröpfe,
Hundspetersilie (Vorsicht beim Kalmuswurzen graben wegen der Wurzel des
Wasserschirlings - dieser hat Kammern wenn man die Wurzel durchschneidet!)

Essbar ist die Kerbelrübe, Kümmel, Pastinaken

Alkaloide(Schirling, Kälberkropf), Ätherische Öle, Furanocumarine=fototoxisch

Disclaimer

Die Inhalte von "Unser Kräutergarten" sind ausschließlich für den Informationszweck bestimmt und kann nicht den Besuch beim Arzt oder der Ärztin ersetzen, die für eine professionelle Beratung oder Behandlung ausgebildet sind. Besonders wenn Sie Medikamente nehmen ist der Einsatz von Heilpflanzen vorher ärztlich abzuklären.

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