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Rote Rübe - Unser Kräutergarten
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Rote Rübe
Rote Rübe

Rote Rübe

Synonyme und volkstümliche Namen

Salatrübe, Rohna

Rote Rübe
Latein: Beta vulgaris L.ssp.vulgaris var. conditiva Alef.
Familie: Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae)
Vegetationszeit: Zweijährige Pflanze
Erdstrahlen: Strahlenflüchter

Beschreibung

Die Blätter bei der roten Rübe haben einen Stengel, der nur halb so breit ist,
als beim Mangold; Weiters ist das Blatt etwas "dunkler"

Rote Rüben

Die roten Rüben sind aus einer gemeinsamen Wildform mit Runkeln und
Zuckerrüben entstanden. Diese Wildform findet man heute noch an den Küsten
Europas. Funde aus einer jungsteinzeitlichen Küstensiedlung in Nordholland
zeigen, daß die Urform Beta vulgaris schon um 2000 v.Chr. bekannt war. In der
Antike werden die roten Rüben von griechischen Ärzten als kühlendes Mittel, bei
fieberhaften Erkrankungen empfohlen. Die Ärzte der römischen Kaiserzeit
kannten die Bete als kühlendes Diätetikum bei fiebernden Kindern und
Erwachsenen. Bereits im Mittelalter erkannte man die therapeutische und
nährende Eigenschaft der Rübe. Besonders schätzte man die desinfizierenden,
lösenden, fieberkühlenden, verdauungsstärkenden Eigenschaften. Sie wird seit
dem 16. Jahrhundert feldmäßig angebaut.

Rote Rüben bevorzugen einen feuchten, tiefgründigen, mit Humus versorgten
und eher festen Boden, der jedoch auch sandig sein kann. Die Aussaat erfolgt
Mitte April bis Mitte Mai. Während bei uns die roten Rüben zumeist
ausgewachsen geerntet werden, ist die zeitige Ernte noch in Ländern, wie
Holland, England, Polen und Nordamerika üblich. Die jungen Rüben sind
besonders angenehm im Geschmack und sehr zart. Der Nährstoffbedarf der
roten Rübe ist mittelgroß, jedoch ist der Kalibedarf sehr hoch. Gedüngt wird
mineralisch mit Volldünger oder mit reichlich Kompost. Rote Rüben halten sich
gut für die Winternutzung in einem Sandeinschlag in einem kühlen Keller.

Inhaltsstoffe

Kohlehydrate, Eiweiß mit den Bausteinen Asparigin, Glutamin, Cholin und Betain,
Spuren von Fett, Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin C, Kalium, Natrium,
Magnesium, Kalzium, Rubidium, Caesium, Wasser und 35 Kalorien.
Von wesentlicher Bedeutung ist der Reichtum an Farb- und Geschmackstoffen.
Die Geschmackstoffe wirken nicht nur auf die Nerven der Zunge, sondern haben
auch grundsätzliche Bedeutung für die Magen- und Darmnerven. Der Farbstoff und
Eiweißbestandteil Betain besitzt eine antibakterielle Wirkung.
Das Betain wirkt positiv und schonend auf die Leber, in der Form, daß sie den
lebenswichtigen Stoff Methionin aufbaut, der die laufende Entgiftung der Leber
einleitet. Das Methionin wirkt direkt leberentgiftend. Weiters unterstützt das
Betain die Arbeit des Cholins, das die Fähigkeit besitzt, störendes Fett, vor allen
Dingen in der Leber, abzubauen. Dadurch werden die Roten Rüben zum Fett
"Killer", zum Schlankmacher.
Wer ständig Alkohol konsumiert, in umweltgefährdeten Gebieten lebt oder
leberbelastende Medikamente einnehmen muß: der sollte regelmäßig den Saft
der roten Rübe trinken oder rote Rüben essen.

Nahrungs- und Genußmittel

Eigenschaften

Blüte: GRÜN
Rote Rübe
Rote Rübe
Rote Rübe
Rote Rübe

Disclaimer

Die Inhalte von "Unser Kräutergarten" sind ausschließlich für den Informationszweck bestimmt und kann nicht den Besuch beim Arzt oder der Ärztin ersetzen, die für eine professionelle Beratung oder Behandlung ausgebildet sind. Besonders wenn Sie Medikamente nehmen ist der Einsatz von Heilpflanzen vorher ärztlich abzuklären.

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