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Samtfussrübling - Unser Kräutergarten
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Samtfussrübling
Samtfussrübling

Samtfussrübling

Synonyme und volkstümliche Namen

Enokitake (japanisch)

Samtfussrübling
Latein: Flammulina velutipes
Familie: Schwindlingsartige (Marasmiaceae)
Jahreszeit: WINTER
Verwendung: Immunstärkend, Gefäßschützend
Erdstrahlen: Strahlensuchende Pflanze

Beschreibung

Die Fruchtkörper des Samtfussrüblings erscheinen nur im Winter.
(Spätherbst bis Frühlingsanfang)
Er wächst in Büscheln vor allem auf Laubbäumen wie Buchen, Eschen,
Weiden, Pappeln, Robinie, Birke, Linde, Walnuss, Rosskastanie und Ulmen.
Selten auch auf Koniferen.
Lat. villutus (=dicht) behaart und pes (=Fuß)
Der Stiel/Fuß fühlt sich samtartig an.
Hut: 3 - 7 cm Durchmesser, halbkugelig bis gewölbt, manchmal eingedrückt
in der Mitte. Der Hut ist weich und elastisch wie Gummi, gelb-orange
gefärbt, und oft in der Hutmitte dunkler ist. Bei Feuchtigkeit ist der Hut
glänzend und klebrig.
Lamellen: am Fuß fast frei, strohgelb bis cremefarben, bei ausgewachsenen
Pilzen mit rostbraunen Flecken.
Stiel: Farbverlauf von gelb nach rot und an der Basis braun und samtartig.

Der Samtfussrübling lässt sich sehr leicht kultivieren. Früher hat man einfach
reife Hüte auf Baumstümpfe gelegt und sie damit eingerieben.
Pilzzüchter empfehlen aber das nicht direkt neben Obstbäumen zu machen, da
der Pilz auch lebende Obstbäume befallen könnte. Wer diesen Pilz auf
Holzstämmen züchten will, der sollte die Stämme 10-15 cm in die Erde eingraben,
wenn das Myzel sie durchwachsen hat. Für die Fruchtkörperbildung liegen die
Optimalen Temperaturen zwischen 8 und 12 Grad.

Der Pilz (Hut) schmeckt angenehm mild bis schwach säuerlich und der Geruch
erinnert etwas an Fisch. In Japan wird dieser Pilz sehr geschätzt, da er ein
gutes Aroma hat und außerdem sehr gesundheitsfördernd ist. Er zählt in Japan
gleich nach dem Shiitake zu den wichtigsten Kulturpilzen.

Der Samtfussrübling enthält:

Polysaccharide (EA5, EA6, EA3)
Glykoproteine(Proflamina)
Vitamine der B-Gruppe
Linolsäure, Palmitinsäure
Triterpene
Proteine (FIP-FVE, Flammin, Velin, Velutin, Flammulin)
Komplexe Proteolitico (Aminopeptidase, Proteinase)
Unlösliche Fasern
Analoge von Ascorbinsäure

Durch eine große japanische Studie wurde bewiesen, dass Menschen, die
Flammulina velutipes kultivierten und als Nahrungsmittel konsumierten im
Vergleich eine viel niedrigere Quote an Tumorfällen hatten als die
Restbevölkerung.

Die Inhaltsstoffe Linolen- und Palmitinsäure tragen zur cholesterinsenkenden
Wirkung des Pilzes bei.

Auch Antimikrobielle Aktivitäten konnten bestätigt werden. Der Inhaltsstoff Velutin
hat sich bei HIV als sehr effizient antiviral gezeigt. Die Wirkstoffe
Enokipodin A, B, C und D (Triterpene) wirken antimikrobiell, besonders gegen
Cladosporidium herharum und Bacillus subtilis.

Mögliche Indikationen:
Hypertonie
Hypercholesterinämie
HIV
Allergien
und eine unterstützende Behandlung bei
Brustkrebs
Melanom

Detailierte und weitere Informationen finden Sie im Buch:
Moderne Mykotherapie (Pilzheilkunde) von Prof. Dr. Med. Ivo Bianchi,
Der Gebrauch der Pilze in der Medizin, ISBN: 9783000258800
Pilzanbau in Haus und garten von Jolanda Englbrecht,
Ulmer Verlag, ISBN: 9783800146369

Nahrungs- und Genußmittel

Essbar

nur der Hut

Vorkommen / Standort

Laubholz, sehr selten auf Koniferen

Eigenschaften

Blüte: GELB-ORANGE
Samtfussrübling
Samtfussrübling
Samtfussrübling
Samtfussrübling
Samtfussrübling
Samtfussrübling

Disclaimer

Die Inhalte von "Unser Kräutergarten" sind ausschließlich für den Informationszweck bestimmt und kann nicht den Besuch beim Arzt oder der Ärztin ersetzen, die für eine professionelle Beratung oder Behandlung ausgebildet sind. Besonders wenn Sie Medikamente nehmen ist der Einsatz von Heilpflanzen vorher ärztlich abzuklären.

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