Notice: Undefined index: HTTP_ACCEPT_LANGUAGE in /var/www/unser-kraeutergarten/libs/wh/useragent.php on line 81
Weißbirke - Unser Kräutergarten
Developed by Developed by Wildlife Media Bildagentur
 
 
Frau
 
Herr
   

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

V

W

Y

Z

1206 Einträge
Weißbirke
Weißbirke

Weißbirke

Top-Pflanze

Synonyme und volkstümliche Namen

Sandbirke, B.ALBA L.;B.VERRUCOSA ERH.

Weißbirke
Latein: Betula pendula
Familie: Birkengewächse (Betulaceae) Details ]
Vegetationszeit: Mehrjährige Pflanze
Verwendung: Harnsäurelöser, Wassertreibend, Ausschwemmend
Erdstrahlen: Strahlensuchende Pflanze

Beschreibung

Kätzchenblüher

Verwendung

Tee

Blatt 1- 50

gesammelt werden ganz junge, harzige Blätter

Bitterstoffe, Saponine, Betulin, Gerbstoffe

Harnsäurelöser, Wassertreibend, Ausschwemmend
Haarwuchsfördernd


Die Birke ist der Baum des Neubeginns und der Wiedergeburt. Die Birke ist der
erste Baum der im Frühling neue Blätter treibt.
Bei Germanen und Kelten galt die Birke als heiliger Baum, der sehr geehrt wurde.
Die Birke galt als Zeichen der Reinheit, heilige Orte wurden mit Birkenbesen
gereinigt. Der keltische Baumkalender beginnt mit der Birke. Sie galt als Baum
des Anfangs und war der Frühlingsgöttin Birgit (Patronin der Heilkunde) zugeordnet.

Die Birke ist sehr anpassungsfähig braucht aber sehr viel Licht. Ihre Blätter
weisen eine Doppelstruktur auf, ein doppeltes Grundgewebe (Parenchym) mit
dem Stomata (Blattöffnungen) und einem dazwischenliegendem Grundgewebe.

Die Birke blüht von März bis Mai. Die männlichen Blüten sind lange, gelbliche
Kätzchen die an der Spitze der langen Triebe hängen.
Die weiblichen Blüten hängen am selben Baum, sind grüne Zapfen und wachsen
am Ende der kurzen Seitenzweige.
Die Früchte reifen von Juni bis August.

Die Birke zieht mit ihren feinen Seitenwurzeln alle Nährstoffe der Umgebung an
sich. Heilkräftige Teile die verwendet werden, sind der Birkensaft, die Birkenrinde
(Cortex Betulae), die Blattknospen (Gemmae Betulae), die Blätter (Folia Betulae)
und Birkenasche und Birkenteer (Pix Betulae).

Die Blätter und Knospen enthalten viele Gerbstoffe, Saponine, Bitterstoffe,
ätherisches Öl und viel Vitamin C.
Birkensaft enthält neben vielen Mineralstoffen auch Trauben- / Invertzucker.
Birkenasche ist außergewöhnlich mineralstoffreich. Sie enthält Chrom, Selen,
Aluminium, Bor, Jod, Kalzium, Kupfer, Eisen, Kalium, Magnesium, Mangan,
Molybdän, Natrium, Phosphor, Schwefel, Kieselsäure und Zink.

Durch den Gehalt an Saponinen und Flavonen wirkt die Birke wassertreibend
ohne die Nieren zu reizen. Die heilige Hildegard von Bingen empfahl die
Birkenblüten gegen Geschwüre und bei schwer heilenden Wunden.
Heute wird Birkentee bei Blasenentzündung, Nierenschwäche, Nierensteinen,
Rheuma, Gicht, Ödemen, Hautproblemen, Flechten, Allergien, Husten, Haarausfall,
Schuppen, Durchfall, Frühjahrsmüdigkeit und zum Verringern des Harnsäurespiegel
des Blutes.
Beim Zubereiten des Tees getrocknete Birkenblätter mit heißem Wasser
übergießen und nach 10 Minuten abseihen. Bei einer Kur mindestens 3 Tassen
trinken. Birkenblätter sollen nicht gekocht werden!
Um die Wasserausscheidung zu fördern können Birkenblätter zu gleichen Teilen
mit Schachtelhalm und Goldrute gemischt werden.
Bei Gicht und rheumatischen Erkrankungen auch Waschungen und Bäder
anwenden.

Birkensaft ist sehr wertvoll. Der Zapfprozess muss beendet werden, wenn die
Blätter zu sprießen anfangen. Üblicherweise zapft man einen Baum zwei Jahre
hintereinander und im dritten lässt man ihn ruhen. Die Hauptbestandteile des
Birkensaftes sind Mineralstoffe. Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan und
Phosphor - aber kein Fett.
Er wirkt stärkend, vitalisierend, stoffwechselanregend blutbildend und reinigend.
Birkensaft soll den Blutcholesteringehalt senken, bei Bluthochdruck, Gicht,
Arthritis, Blasen- und Nierenbeschwerden helfen. Er wird auch bei Fieber und
Magenleiden und Cellulite empfohlen. Birkensaft wurde auch immer als
Haarwuchsmittel empfohlen.

Birkenkohle bekommt man in der Apotheke. Sie hilft gegen Durchfall.
Birkenteer wird aus Birkenkohle, Rinde und Wurzeln durch trockene Destillation
gewonnen. Er wurde früher bei chronischen Hauterkrankungen, Psoriasis und
Ekzemen angewendet. Er muss sehr sparsam verwendet werden und hat die
Eigenschaft die Hauterkrankung erst richtig akut zu machen, bevor sie durch den
Einsatz von Birkenteer abheilt.

Den Sud aus der Birkenasche nennt man Birkenaschenextrakt.
Birkenasche wird aus der Birke am Polarkreis in den Gebieten von Lappland
hergestellt. Das Birkenholz wird im Winter gefällt und im Sommer getrocknet.
Dann wird das Holz verbrannt. Die Birkenasche wird gesiebt. Ein Kubikmeter
Holz ergibt ca. ein Kilogramm reine Asche. Birkenasche aus erzreichen
Gebieten soll krebshemmende Eigenschaften aufweisen. Grundsätzlich soll die
Asche sehr mineralstoffreich sein.

Die Informationen wurden dem Buch
Die außergewöhnlichen Heilkräfte der Birke, ISBN 978-3-932346-56-9
entnommen.

Weitere Strahlenanzeiger unter:
http://www.natura-naturans.de/artikel/pflanze_als_zeiger.htm

pharmazeutisch gebrauchte
volksheilkundlich gebrauchte Heilpflanze
homöopathische Heilpflanze

H=Saft T=fol.

Abmagerung, Magersucht (Nr. 01)
Altersschwäche, Rekonvaleszenz (Nr. 02)
Appetitlosigkeit (Nr. 03)
Arterienverkalkung (Nr. 04)
Asthma, Bronchitis, Lunge, Husten (Nr. 05)
Augenleiden (Nr. 06)
Blähungen (Nr. 07)
Blasenleiden (Nr. 08)
Bleichsucht, Blutarmut (Nr. 09)
Blutdruck hoch (Nr. 10)
Blutdruck tief (Nr. 11)
Blutreinigung (Nr. 12)
Blutungen (innere), Menstruation zu stark (Nr. 13)
Drüsenleiden (Nr. 14)
Durchfall, Ruhr (Nr. 15)
Epilepsie (Nr. 16)
Erkältung, Grippe, Katarrhe (Nr. 17)
Fettsucht (Nr. 18)
Fieber, Schwitztee (Nr. 19)
Flechten, Ausschläge (Nr. 20)
Frauenleiden (Nr. 21)
Frühstücks- (Haus-) Tee (Nr. 22)
Gallenleiden (Nr. 23)
Geburtshilfe, Sterilität (Nr. 24)
Gelenksrheuma (Nr. 25)
Gicht, Rheuma, Harnsäure (Nr. 26)
Herzleiden (Nr. 27)
Krämpfe (Nr. 28)
Kreislaufstörungen (Nr. 29)
Lähmungen (Nr. 30)
Leberleiden, Gelbsucht (Nr. 31)
Magen - Reizung, Krämpfe, Übersäuerung (Nr. 32)
Magen - Verdauungsstörungen, Säuremangel (Nr. 33)
Magen- und Darmgeschwüre (Nr. 34)
Menstruation schwach (Nr. 35)
Milzleiden (Nr. 36)
Nervenleiden (Nr. 37)
Nierenleiden (Nr. 38)
Rachitis (Nr. 39)
Schilddrüsenleiden (Nr. 40)
Schlaflosigkeit (Nr. 41)
Schlaganfall (Nr. 42)
Steinleiden (Nr. 43)
Venen, Krampfadern, Hämorrhoiden (Nr. 44)
Verstopfung, Abführtee (Nr. 45)
Wassersucht, harntreibend (Nr. 46)
Wechseljahre (Nr. 47)
Weißfluß (Nr. 48)
Würmer (Nr. 49)
Zuckerkrankheit (Nr. 50)

Vorkommen / Standort

feuchte Standorte

Eigenschaften

Blüte: GRÜN
Weißbirke
Birke im Herbstlaub
Weißbirke
Birke im Herbstlaub
Weißbirke
Hänge-Birke
Weißbirke
Hänge-Birke
Weißbirke
Hänge-Birke
Weißbirke
Hänge-Birke
Weißbirke
Birke
Weißbirke
Birke
Weißbirke
Birke
Weißbirke
Birke
Weißbirke
Birke
Weißbirke
Gelbes Birkenblatt
Weißbirke
Birke
Weißbirke
Birke
Weißbirke
Birke
Weißbirke
Birke
Weißbirke
Birke
Weißbirke
Weißbirke
Weißbirke

Allgemeine Beschreibung der Familie Birkengewächse

haben alle Kätzchenblüten.

Disclaimer

Die Inhalte von "Unser Kräutergarten" sind ausschließlich für den Informationszweck bestimmt und kann nicht den Besuch beim Arzt oder der Ärztin ersetzen, die für eine professionelle Beratung oder Behandlung ausgebildet sind. Besonders wenn Sie Medikamente nehmen ist der Einsatz von Heilpflanzen vorher ärztlich abzuklären.

Haftungsansprüche auf Schäden, die durch die Nutzung der Informationen auf den Webseiten entstehen, sind grundsätzlich ausgeschlossen.